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Elie Avidor und die „Combatants for Peace“
Am Samstag, den 2. Mai, erschien in der „Rheinpfalz“ ein schöner und interessanter Artikel über einen Besuch aus Israel in Ludwigshafen. [1] Elie Avidor aus Tel Aviv begab sich am Schluss einer Rundreise durch Deutschland auf die Suche nach seinen familiären Wurzeln. Sein Vater Emanuel Feist Händler hatte 1934 die Aliya nach Palästina gemacht, um den Nazis zu entkommen. Zusammen mit seinem palästinensischen Partner Sayel Jabareen hatte Elie in Berlin, Hannover, Bremen, Aachen, Köln und anderen Städten zwei Wochen lang die Arbeit von „Combatants for Peace“ (CfP) vorgestellt und um Solidarität und Unterstützung geworben. Der deutsche Botschafter in Israel Steffen Seibert unterstützt diese Arbeit und hatte den Kontakt zu Anette Weber, Redakteurin bei der „Rheinpfalz“ hergestellt. Ich hatte Gelegenheit, Elie bei seiner „Nach-Cousine“ Doris Diamant in Mannheim zu treffen und brachte ihn am 1.Mai zum Rückflug nach Frankfurt. Die Zeit war kurz, aber ich konnte doch wieder einige aktuelle Ein
4. Mai 2026
"Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens!"
Das Zitat stammt von meinem Vater, ist aber glaube ich ganz im Sinne von Karl- Markus Gauß. Man/frau sollte ihn unbedingt selbst lesen. So unfassbar der woke Unsinn ist, mit dem er sich auseinander setzt, so groß ist das Vergnügen seine geistreichen Analysen und vielfältigen Beobachtungen zu lesen. Seine „Essays wider Zeitgeist und Judenhass“ hat er unter dem vielsagenden Titel „Schuldhafte Unwissenheit“ veröffentlicht, denn „sie wissen von nichts, das macht sie so unbeirrbar. Sie haben keine Ahnung, daraus beziehen sie ihre Überzeugung. Ihre Unwissenheit darf man ihnen nicht nachsehen, denn sie ist selbstverschuldet. Das sind keine Kinder aus sozial benachteiligten Familien, sie haben keine abgebrochenen Schulkarrieren hinter sich, das sind Studierende, die es auf eine hochrenommierte Akademie geschafft haben, und diese Dummköpfe aus gutem Haus sind auf dem Wege, die deutsche Gesellschaft von morgen zu repräsentieren.“[1] Da zieht sich offenbar eine seltsame rotbraune Spur durch die
13. April 2026
Eli Sharabi - ein Jahr Geisel der Hamas und das Leben danach
Der „ARD-Weltspiegel" vom 8. Februar 2026 brachte ein denkwürdiges Interview zum 1. Jahrestag der Freilassung von Eli Sharabi. Es sollte Pflichtprogramm sein für alle, die sich zu Gaza, Israel und Nahostkonflikt äußern. Es beginnt mit einem Strandspaziergang nördlich von Tel Aviv, die Wellen rauschen, der Himmel ist blau, aber nichts ist gut. Rückblende: Bilder vom Massaker der Hamas im Kibbutz Beeri sind zu sehen. Eli wird gekidnappt, er kann noch seiner Frau und seinen beiden Töchtern zurufen:„Ich komme wieder zurück!“ Er wird nach Gaza gebracht, wo ihn ein Mob von Zivilisten lynchen will. Die Terroristen verhindern das, er wird noch gebraucht. Anfangs ist er in einer Wohnung untergebracht, dann wird er zu einem Tunneleingang gebracht. Er sieht sich lebendig in einem Grab und weigert sich hinabzusteigen. Die Terroristen drohen ihn zu erschießen. Eli steigt hinunter, wo er ein Jahr an Händen und Füßen gefesselt zubringen wird. Ein Wächter bricht ihm die Rippen, als er hört, dass sein
12. Februar 2026
Wenn zwei dasselbe sagen, ist es noch lange nicht das Gleiche
Zurecht wurde kürzlich bemängelt, dass es auf diesen Blog-Seiten nichts Neues mehr gibt. Die Zeiten sind auch so: Ständig passieren schlimme Dinge, aber etwas wirklich Neues gibt es nicht. Das gilt nicht nur für die große Politik in und um Israel und anderswo, es gilt auch für die Kommentare und die Positionierungen zu denselben Dingen. Der ewige Bibi führt seinen Krieg nicht zuletzt auch für sich selbst, der MAGA-Narzisst überm Atlantik kündigt täglich, manchmal mehrfach, neue großartige Deals an, aber kaum sind die Kameras aus, weiß jeder, dass alles beim Alten bleibt. Nichts Neues auch bei der „breiten Öffentlichkeit“: Die Schützengräben sind geschaufelt, Gut und Böse sind sauber verteilt, Täter wie Opfer sind immer dieselben. Im Zeitalter des Individualismus pflegt man seine Innerlichkeit auch im Blick auf die Außenwelt und die große Politik. Der Tübinger Philosoph Simon Schüz hat das neulich in der Süddeutschen Zeitung überzeugend nachgezeichnet.[1] Schon Hegel hat vorgeführt, wi
18. August 2025
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